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Renaturierung der Nebenflüsse der oberen Oste

Florian Strubenhoff

Inhaltsangabe:Einleitung:
In den letzten Jahrhunderten fand eine weit reichende landschaftliche Umgestaltung des norddeutschen Raumes statt. Heideflächen wurden in Ackerland umgewandelt, Sumpfgebiete entwässert und Bäche und Flüsse aus ihrem natürlich mäandrierenden Verlauf heraus begradigt. Eine Vielzahl ursprünglich häufig anzutreffender Tier und Pflanzenarten sind dadurch sehr selten geworden oder sogar vollständig aus der Region verschwunden.
Weitestgehend sind diese durchgeführten Veränderungen derzeitig unumkehrbar da die gewonnen Flächen einer meist intensiven Nutzung unterliegen, hinsichtlich der begradigten Flüsse bietet es sich jedoch aus mehreren Gründen an eine Entwicklung in Maßen zuzulassen. In der Vergangenheit fand hier oft eine aus heutiger Sicht übertriebene Regulierung statt, die Biologie des Gewässers blieb dabei meist völlig unbeachtet.
Mit vergleichsweise geringem Aufwand kann in diesem Bereich oftmals schon sehr viel erreicht werden, wie weit die Entwicklungen dabei von einem naturfernen Kanal zu einem natürlichen Bachlauf gehen können ist im wesentlichen Teil von der Auennutzung abhängig. Desto intensiver diese stattfindet und je höher die Bedenken hinsichtlich des Hochwasserschutzes eingestuft werden müssen, desto weniger Entwicklungspotential kann schließlich umgesetzt werden. Ein Gewässerentwicklungsplan dient dazu dieses Potential abzuschätzen und Maßnahmen aufzuzeigen das Fließgewässer und seine Aue so weit wie möglich in die Richtung seiner natürlichen Form zu entwickeln. Das Ergebnis wird dabei in den meisten Fällen ein naturnahes Gewässer sein, welches zwar nicht das ökologische Optimum darstellt, jedoch weiterhin eine Nutzung der Auenlandschaft zulässt und in den Rahmen einer finanziellen Umsetzbarkeit fällt. Diese Diplomarbeit wird einen solchen Gewässerentwicklungsplan aufstellen.
Gegenstand der Betrachtung sind dabei drei Nebenflüsse der oberen Oste, der Kuhbach, der Kalber Bach sowie der Alpershausener Mühlenbach. Alle drei Gewässer weisen eine starke Ähnlichkeit in ihrer Auennutzung auf und sind über den größten Teil ihres Laufes begradigt, zudem liegt teils eine kritische Belastung der Gewässergüte durch Nähr und Schadstoffeinträge vor.
Die Abwicklung der Diplomarbeit teilt sich dabei in zwei wesentliche Bereiche auf, im ersten Teil werden allgemeingültig die Rahmenbedingungen, die zukünftige Unterhaltungspraxis sowie der Hochwasserschutz behandelt. Eine Erläuterung über Störeinflüsse und das aufzeigen von [...]

30.09.2019 · Jahrzehntelang könnte eine Flaschenpost im Rhein treiben, ohne ihren Empfänger zu erreichen. Von der Quelle bis zur Mündung würde sie 1234 Kilometer zurücklegen und nicht nur einen Kaltwassergeysir, sondern auch sechs Staaten passieren: die Schweiz, Liechtenstein, Österreich, Deutschland, Frankreich und die Niederlande. Zu den Nebenflüssen gehören unter anderem die Aare, … F:UHV-Obere-OstePresseberichte 1-03-10

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3836613867 ISBN
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Aktuelle Bewertungen

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Sofia Voigt

Ihr gesamter natürlicher Flusslauf und die überwiegende Anzahl der Nebenflüsse/-bäche wurden bis in die 1970er Jahre erheblich verändert. Daher war die Ems um 1900 rd. 70 km länger als heute. Durch das Gewässerauenprogramm des Landes NRW erfahren die Ems und ihre Nebengewässer seit 1980 abschnittsweise eine naturnahe Gestaltung mit

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Matteo Müller

Renaturierung - Ansgar Deekeling - Seminararbeit - Geowissenschaften ... die durch den Abtrag und der Vermischung der oberen Bodenschichten nicht mehr ...

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