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Faktoren der Wohnstandortwahl hochqualifizierter Arbeitskräfte

Witaliy Aizendorf

Inhaltsangabe:Einleitung:
Junge, mobile Eliten können sich ihren Wohnort nach Gutdünken aussuchen und ihn wechseln was bedeutet, dass die Städte in einem harten Konkurrenzkampf und die Besten stehen. Es ist eine Entwicklung, von der nur die attraktivsten Städte profitieren können .
Während die Zahl der Arbeitsplätze im produzierenden Sektor in der Bundesrepublik kontinuierlich sinkt, steigt der Anteil der Stellen für hochqualifizierte Arbeitskräfte deutlich an. Im Zeitalter der Wissensgesellschaft und der Tertiärisierung wird die Nachfrage nach gut ausgebildeten Fachkräften in Deutschland auch in Zukunft weiter wachsen. Um diesem wirtschaftlichen Trend gerecht zu werden und den Bedarf an entsprechenden Arbeitskräften zu decken, benötigt die deutsche Wirtschaft steigende Zahlen an Hochschulabsolventen.
Doch an diesem Punkt besteht ein Problem: Bundesweit fehlt es an gut ausgebildeten Fachkräften, insbesondere mit Hochschulabschluss. Somit kann der steigende Bedarf an hochqualifizierten Kräften nicht gedeckt werden. Dieser Engpass verschärft sich durch den demografischen Wandel: Durch zunehmende Alterung und Schrumpfung der Bevölkerung nimmt der Anteil der Personen im erwerbsfähigen Alter in Deutschland stetig ab. (vgl. Website Bundesministerium des Innern). Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) prognostiziert für Deutschland einen Rückgang der arbeitsfähigen Bevölkerung bis 2020 um 6,2 %gegenüber 2005.
Vor diesem Hintergrund entwickeln sich junge, hochqualifizierte Arbeitskräfte zu einer verstärkt nachgefragten Zielgruppe für Unternehmen. Für viele wissensbasierte Betriebe ist die Verfügbarkeit gut ausgebildeter Fachkräften zu einem der wichtigsten Standortfaktoren geworden und steht häufig sogar noch vor den klassischen harten Faktoren wie Bodenpreise und Verkehrsanbindung.
Somit hat die Wohnstandortwahl von Hochschulabsolventen maßgeblichen Einfluss auf die Wettbewerbsfähigkeit von Städten und Regionen. Da Akademiker allgemein ein geringeres Arbeitslosenrisiko haben als andere Arbeitskräfte, sind sie auch aus fiskalischen Gründen für Kommunen besonders interessant. Eine starke Abwanderung junger Akademiker, wie z.B in vielen ostdeutschen Regionen, bedeutet für die Kommunen ein Rückgang von Steuereinnahmen und damit eine Einschränkung von Handlungsspielräumen bei der Stadt- und Regionalplanung. Als Folge bemühen sich die Städte und Regionen darum, möglichst viele junge Akademiker anzuwerben und zu [...]

Faktoren Der Wohnstandortwahl …

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3836648148 ISBN
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